
Fipronil ist ein Insektizid, das bei Haustieren als Zeckenabwehrmittel eingesetzt wird. In der Schweiz zeigen aktuelle Analysen, dass es in einigen Flüssen und Gewässern gefunden wird und die Wasserfauna bedroht.
Fipronil: Ein Zeckenabwehrmittel für Tiere mit versteckten Auswirkungen
Schweizer Institute, die sich auf Wasser und Ökotoxikologie spezialisiert haben, melden, dass Fipronil in Flüssen in für Wasserorganismen besorgniserregenden Konzentrationen vorkommt, mit einem hohen Risiko für die aquatische Fauna.
Die im Rahmen des nationalen Programms zur Oberflächenwassergüteüberwachung (NAWA TREND MV) erhobenen Messwerte zeigen, dass der TQW (Toxikologischer Qualitäts-Wert chronisch)
liegt in vielen Flüssen über den Grenzwerten. Fipronil stellt somit ein Risiko für Wasserorganismen dar.
Im Messjahr 2022 führte kein anderes Pestizid zu mehr Grenzwertüberschreitungen als Fipronil.
Die Freisetzungen erfolgen hauptsächlich über das häusliche Abwasser nach Kontakt mit dem behandelten Tier, der Wäsche von Textilien oder beim Baden.
Fipronil ist in der Schweiz seit 2014 als Pflanzenschutzmittel und seit 2023 als Biozid (z.B. gegen Ameisen oder Schaben) nicht mehr zugelassen. Der Verkauf von bestehenden Biozidprodukten ist noch bis Januar 2026 erlaubt.
Im Gegensatz dazu bleibt dieser Wirkstoff als Antiparasitikum für Haustiere zugelassen.
Diese Feststellung: Die Verwendung von Fipronil bei unseren Haustieren ist angesichts seiner schweren Auswirkungen auf unsere Flüsse immer noch zu hoch.
Fipronil ist nicht das einzige Insektizid in Tierarzneimitteln gegen Parasiten. Für einige dieser Wirkstoffe liegen derzeit keine Messdaten vor, da ihre Analyse sehr schwierig ist; bei anderen ist die Herkunft unklar, da sie auch als Biozid oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
Es erweist sich nun als vorrangig, eine Zeckenschutzmaßnahme zu implementieren, die keine Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Umwelt hat.
Unsere Haustiere so natürlich wie möglich vor Zecken schützen und Parasiten im Allgemeinen, während gleichzeitig der chemische Druck auf die Umwelt reduziert wird.
Frequenzbezogen fügt sich in diese ökologische Logik ein, indem es natürliche und chemikalienfreie Lösungen anbietet, ohne bei Haustieren systematisch auf Fipronil zurückzugreifen.
Fipronil in Flüssen: Tiere schützen, ohne zu verschmutzenQuelle RTS, zu konsultierendes PDF-Dokument)
Eawag – Eidgenössische Anstalt für Wasserwissenschaft und -technologie
